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SEO und Suchmaschinenoptimierung sind für viele Unternehmer im Internet das A und O eines erfolgreichen Auftritts. Denn nur mit der richtigen Optimierung wird Deine Website und damit Dein Angebot von potentiellen Kunden gefunden. Doch während sich die meisten Unternehmen dabei auf die Optimierung ihrer Google-SEO konzentrieren, ist es besonders für den e-Commerce immer wichtiger, auch auf Amazon eine gute Figur abzugeben. Wie Du mit 6 einfachen Schritten Dein Ranking bei Amazon verbessern kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Unterschiede zwischen Google- und Amazon-SEO

Zunächst einmal muss man betrachten, welche Suchanfragen auf den beiden Plattformen getätigt werden. Bei Google suchen die Menschen nach Informationen zu einem bestimmten Thema, bei Amazon werden gezielt Produkte gesucht, die der potentielle Kunde kaufen möchte. Demnach ist es von entscheidender Bedeutung, den Amazon-SEO eine besondere Wichtigkeit zuzurechnen und sich mit der Optimierung separat auseinander zu setzen.

Die Ranking-Faktoren bei Amazon

Wie auch bei Google behält Amazon die ausschlaggebenden Faktoren seines Algorithmus weitestgehend für sich. Viel zu einfach wäre es sonst, die nötigen Stellschrauben zu bedienen und dadurch die Ergebisliste der Produktsuche zu beeinflussen. Wichtig ist Amazon aber in erster Linie, dass der Kunde genau das findet, was er sucht. Denn das ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Online-Händler.

Dennoch gibt es einige Einstellungen, die Du optimieren kannst und dadurch nicht nur Dein Ranking bei Amazon verbesserst, sondern Deinem potentiellen Kunden auch ein besseres Einkaufserlebnis schaffst.

Amazon Onpage-Optimierung

Das Wichtigste bei Deinen Amazon-SEO ist die Produktseite selbst. Hier sind einige Punkte, die Du anpassen kannst, um bessere Rankingergebisse zu erzielen.

  • Produkttitel: Der Titel Deines Produktes spielt eine entscheidene Rolle bei der Optimierung. Hier ist es wichtig, den Markennamen und die wichtigsten Keywords zu nennen. So verbesserst Du auch Deine CTR (Click-Through-Rate), also die Anzahl der Besucher Deiner Produktseite, die dann auch wirklich kaufen.
  • Hochauflösende Produktfotos: Gerade im e-Commerce sind Produktbilder kaufentscheidend. Achte darauf, dass diese eine hohe Auflösung haben und zeige Dein Produkt von möglichst vielen Seiten. Bedenke, dass der Kunde das Produkt nicht in der Hand halten kann. Das Fehlen dieser persönlichen Erfahrung musst Du mit Deinen Bildern ausgleichen.
  • Produktbeschreibung: Die Produktbeschreibung spielt beim Ranking nicht unbedingt die höchste Rolle, hat aber einen entscheidenden Einfluss auf das Einkaufserlebnis Deines Kunden. Beschreibe hier unter Verwendung der wichtigsten Keywords Dein Produkt möglichst detailliert.
  • Bulletpoints: Die Auflistung der Verkaufsargumente in Stichpunkten sind neben dem Titel das Wichtigste, was Du bei der Onpage-Optimierung tun kannst.
  • Suchbegriffe: Auch die Keywords haben einen großen Einfluss auf Deine Rankings bei Amazon. Nutze den möglichen Platz komplett aus und gib Deine Keywords, mit Komma und Leerezeichen getrennt, in das dafür vorgesehene Feld ein.

Performance-Optimierung

Wie oben schon beschrieben, setzt Amazon seinen Fokus auf den Verkauf von Produkten und nicht, wie Google, auf die reine Informationsvermittlung. Da Amazon bei jedem Deiner Verkäufe über Gebühren, Provisionen und Werbekosten mitverdient, bewertet es auch die Performance Deiner Produkte. Der Servicefaktor ist also auch bei Amazon extrem wichtig.

  • Preisgestaltung: Natürlich bestimmt auch bei Amazon der Preis. Du solltest also nicht zu hoch ansetzen und andere Händler in Deiner Nische beobachten. Es macht aber auch keinen Sinn, der günstigste Anbieter zu sein. Denn das bedeutet auch geringere Umsätze für Amazon, was ganz eindeutig nicht der Sinn ist. Hier schneidest Du Dir gleich zweimal ins eigene Fleisch, wenn Du Deine Produkte zu Dumpingpreisen anbietest.
  • Versandkosten und Lieferbarkeit: Wer im Internet bestellt, möchte möglichst wenig für den Versand bezahlen und nicht lange auf das Paket warten müssen. Diese beiden Aspekte spielen also eine große Rolle bei Deinem Umsatz und damit auch der Wichtigkeit und Relevanz, die Amazon Deinem Produkt zuteilt.
  • Amazon Prime: Der Premium Lieferservice, den Amazon direkt abwickelt, lohnt sich eigentlich nur für größere Händler. Dabei nutzt Du praktisch die Logistik von Amazon, das dafür Deinem Produkt ein kleines Prime-Sysmbol gibt.
  • Kundenzufriedenheit: Anhand der Kundenbewertungen, sowohl für das gekaufte Produkt als auch für Dich als Händler, und die Kommunikation mit Deinem Kunden bewertet Amazon, wie gut Dein Kundenservice ist. Zufriedene Kunden und schnelle Reaktionszeiten Deinerseits bringen Dich im Ranking auf höhere Positionen.
  • Bestseller-Rang: Zufriedene Kunden und hohe Verkaufszahlen in Deiner Kategorie bedeuten, dass Dein Produkt im Amazon Ranking steigt. Somit wird es häufiger prominent platziert und erreicht dadurch mehr Verkäufe.

Nutzerverhalten

Auch bei Amazon hat das Verhalten der Nutzer eine hohe Bedeutung. Je mehr Arbeit Du also in die Onpage-Optimierung steckst, desto mehr bekommst Du heraus. Folgende Aspekte sind hier besonders wichtig und sollten hin und wieder optimiert werden.

  • Click Through Rate (CTR): Hier ist es ähnlich wie bei Google. Auch Amazon bewertet, wie viele Klicks auf Dein Produkt es gibt und ob der Nutzer den Kauf bis zum Ende ausführt, das Produkt auf eine Merkliste oder in den Einkaufswagen legt.
  • Verweildauer: Je länger ein potentieller Kunde auf Deiner Produktseite bleibt, desto besser. Daher ist es wichtig, besonderes Augenmerk auf die Detailbeschreibung zu legen.
  • Conversion: Es geht ums Verkaufen! Daher zählt am Ende des Tages also nur die Conversion und damit der Verkauf. Je mehr Du verkaufst, desto besser wird Dein Ranking.